Liebe ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Arndt-Gymnasiums,
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Am 26. April verstarb im Alter von 85 Jahren Studiendirektor a.D. Günther Mathar. Das Arndt-Gymnasium verliert mit seinem Tod einen seiner profiliertesten ehemaligen Lehrer.
Günther Mathar hatte 1942 am Arndt-Gymnasium das Abitur abgelegt und wurde wie viele in dieser Zeit anschließend zum Militärdienst eingezogen. Nach dem Krieg erwarb er an der Technischen Hochschule Aachen die Lehrbefähigungen in den Fächern Mathematik und Physik und kehrte Anfang der fünfziger Jahre als Lehrer an seine alte Schule zurück.
Im Kollegium des Arndt-Gymnasiums war Günther Mathar beliebt und in hohem Maße anerkannt. Dies wird insbesondere dadurch deutlich, dass ihn seine Kolleginnen und Kollegen im Jahre 1970 zum stellvertretenden Schulleiter wählten, eine Entscheidung, der sich die Krefelder Stadtverwaltung und der Regierungspräsident in Düsseldorf dann anschlossen.
Günther Mathar war in allen Dingen sehr korrekt. Seine Schülerinnen und Schüler fanden in ihm stets einen gütigen und verständnisvollen Lehrer und schätzten ihn wegen der Gabe, seine Fachkenntnisse verständlich zu vermitteln.
Unvergessen bleibt auch sein jahrzehntelanges Engagement für den Förderverein des Arndt-Gymnasiums, dessen Schriftführer er war. Seine Aufgabe bestand u. a. darin, jährlich das Vereinsblatt, die Arndt-Mitteilungen, herauszugeben. Mit großer Leidenschaft sammelte und dokumentierte Günther Mathar alle Ereignisse der Schule aus Vergangenheit und Gegenwart.
Das Arndt-Gymnasium und seine Ehemaligen trauern mit seiner Familie und werden Günther Mathar in guter Erinnerung behalten.
Albrecht Gierschmann |
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„Sulla“ wurde er von Generationen von Arndt-Schülern genannt, keinesfalls spöttisch oder despektierlich, sondern liebevoll und anerkennend. Im hohen Alter von 94 Jahren verstarb Sulla, alias Studiendirektor a.D. Dr. Josef Bujnoch, in Münster in Westfalen, seit seiner Pensionierung im Jahre 1977 seine letzte Heimat.
26 Jahre lang galt er, wie ihn OStD H.P. Kreuzberg einmal bezeichnete, als Nestor der lateinischen Sprache im Arndt-Gymnasium, fühlte er sich doch stark und leidenschaftlich dem Lateinischen verpflichtet. Unvergessen bleibt seine in fließendem Latein vorgetragene Abschiedsrede auf Dr. Gerd Dicke, der aus dem Lehrerkollegium im Jahre 1970 ausschied, um Weihbischof in Aachen zu werden.
Josef Bujnoch, geboren in Schlesisch-Troppau, studierte Latein und Geschichte an der Deutschen Universität in Prag, promovierte dort auch im Jahre 1939 und wurde anschließend in die Wehrmacht eingezogen. 1946 wurde er aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen, unterrichtete dann an verschiedenen Schulen Westdeutschlands, bis er im Jahre 1951 ans Arndt-Gymnasium in Krefeld kam. Im Jahre 1970 wurde er zum Studiendirektor ernannt und ging 1977 in den wohlverdienten Ruhestand.
Dies bedeutete aber für den tiefgläubigen Pensionär keinesfalls geistigen Stillstand. In Zusammenarbeit mit der Universität Köln erforschte und übersetzte er u.a. mittelalterliche Texte, die z.T. in der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste veröffentlicht wurden. Bei seinem letzten Geburtstag am 31. Januar 2009 hatte er die Feder längst aus der Hand gelegt. In Gegenwart seiner Ehefrau, seiner beiden Kinder und Enkelkinder entschlief er am 24. März 2009. R. i. P.
Albrecht Gierschmann
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Wir freuen uns über die Zuschrift von Herrn Hans-Josef Knospe-Quäck, der das ARNDT von 1951-1955 besuchte und der - wie er es selbst formuliert - "mit dem Obertertia-Abitur" abgegangen ist. Nach seiner Berufsausbildung als Elektro-Facharbeiter bei Bayer und einem "nicht alltäglich zu nennenden Berufs- und Lebensweg" lebt Knospe-Quäck heute als freier Künstler und Dichter in der Nähe von Eutin (Ostholstein). Lesen Sie hier detailliertere Ausführungen über die fünfziger Jahre am Arndt und über den Lebensweg von Hans-Josef Knospe-Quäck.
Besonders interessant sind auch die Fotos, die uns Hans-Josef Knospe-Quäck zur Verfügung gestellt hat. Sie zeigen die Sexta des Jahrgangs 1951, ein Theaterprogramm aus Anlass der Hundertjahrfeier des Arndt-Gymnasiums sowie die Eishockey-Mannschaft des Karlsruher Eishockey- und Tennisvereins von 1965, deren Mitglied Knospe-Quaeck war. |
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